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September-Nachtmarkt abgesagt

Pro Burgdorf verzichtet darauf, den September-Nachtmarkt durchzuführen. Gründe dafür, die Oberstadt zu besuchen, gibt es nach Ansicht der Detaillistenvereinigung aber auch so mehr als genug.

Hunderte von Menschen schlendern Seite an Seite durch die Gassen der Oberstadt von Stand zu Stand, höcklen gruppenweise vor Beizlis und plaudern miteinander: Was die bisher 30 Burgdorfer Nachtmärkte ausmachte, muss im Moment aus Sicht der Organisatoren in kleinerem Rahmen stattfinden.

"In den engen Gassen der Altstadt können wir nicht für die Sicherheit der Teilnehmenden garantieren", sagt Rahel Peña, die Geschäftsführerin der für die Nachtmärkte verantwortlichen Detaillistenvereinigung Pro Burgdorf, mit Blick auf die nach wie vor nicht ausgestandene Corona-Pandemie. Anlässe mit über 1000 Teilnehmenden - wozu auch die Nachtmärkte zählen - seien wegen des Virus ohnehin bis auf Weiteres verboten.

Deshalb habe der Vorstand von Pro Burgdorf "mit grossem Bedauern" entschieden, auf den für den 18. September geplanten Nachtmarkt zu verzichten.

Pro Burgdorf bleibt aber zuversichtlich und aktiv. So ist man daran für den Adventsmarkt vom 6. Dezember "verschiedene Konzepte" zu prüfen, damit dieser durchgeführt werden könne. Die Anmeldungen seien kostenlos, und Standgebühren würden nur verrechnet, wenn der Markt tatsächlich stattfinde.

Ein Besuch in Burgdorf lohne sich am 18. September und am 6. Dezember - sowie an jedem anderen Tag - jedoch auch ohne grosse Märkte, stellt Rahel Peña fest. "Mit dem Schloss samt der Jugi und dem Museum, den vielen einladenden Geschäften und Restaurants, dem lauschigen Emmeufer oder den Hügeln und Högern bestehen für die Besucherinnen und Besucher zig Gelegenheiten, Neues zu entdecken, zu shoppen oder sich in der freien Natur zu bewegen."

Der einheimischen Bevölkerung rät Pro Burgdorf, beim Einkaufen den lokalen Handel zu bevorzugen. Auch die meisten Markthändler hätten sich auf die neuen Begebenheiten eingestellt und würden Lieferdienste anbieten.